Papyrus Autor - bestes Schreibprogramm

13 Gründe, warum Papyrus Autor das beste Schreibprogramm ist

So oft werde ich von Schreibenden in meinen Kursen gefragt, welche Autorensoftware ich empfehlen kann. Natürlich schwingt da die Hoffnung mit, dass sich der Roman dann endlich fast von alleine schreibt. Du kannst dir schon denken: Nö, das klappt nicht.
Aaaaaaber, wenn du dich ein bisschen mit einem Schreibprogramm auseinandersetzen magst, dann kann es dir das Schreiben (und vor allem das Planen und Organisieren) extrem erleichtern.

Lohnt es sich also, das Programm zu kaufen? 
Generell kannst du natürlich mit jedem Textverarbeitungsprogramm schreiben. Das empfehle ich dir auch, wenn du keinen Technik-Firlefanz magst, oder für dich schon ein super funktionierendes System gefunden hast.

Suchst du aber eine Software, die dich bei deinem ganzen Romanprojekt unterstützt (von der Planung, übers Schreiben und Überarbeiten, bis hin zum Erstellen von eBook-Formaten), dann kann ich dir Papyrus Autor mit seinen Möglichkeiten absolut empfehlen. Warum, zeige ich dir gern hier, indem ich dir die 13 wichtigsten Funktionen vorstelle.

Dialoge schreiben leicht gemacht
In meinen Kursen treffe ich meist auf zwei Typen von Autoren: die einen, die sich kaum an den Dialog herantrauen, und die anderen, selteneren, die nicht aufhören können, Dialog zu schreiben. Letztere müssen meist Feinschliff betreiben, viel streichen. Erstere brauchen oft einen Schubser und dann noch etwas Übung. Dann platzt der Knoten und endlich läuft es auch mit dem Dialogschreiben.

Egal welcher Typ du bist, ich hoffe, bei meinen 10 Tipps ist für jeden etwas dabei.

Papyrus Autor – mein Favorit

Die Autorensoftware beinhaltet für mich alles, was man bei dem Mammut-Projekt, ein Buch zu schreiben, an technischer Unterstützung benötigt. Übrigens schlummert in mir ein kleiner Nerd (hättest du das gedacht? ;-D), weshalb ich schon sehr viele Schreibprogramme ausprobiert habe. Ob yWriter, Storyline, Scrivener, Contour oder andere, vollständig überzeugt hat mich am Ende nur das eine: Papyrus Autor!

Diese Schreibsoftware nutze ich jetzt schon seit 2009 und ich zeige anderen Autoren seit 2013, was man alles damit machen kann.

Jetzt stelle ich dir hier einige der vielen, genialen Nutzungsmöglichkeiten vor. Und wer weiß, vielleicht springt ja etwas von meiner Begeisterung auf dich über!

Außerdem kannst du dir auch gern meine Roman-Plan-Vorlage herunterladen – die aber natürlich nur zusammen mit der Software Papyrus Autor funktioniert.

Papyrus Autor

Hol dir kostenlos die Papyrus-Vorlage für deinen Roman!

Hier gibt es als Geschenk für dich die Roman-Plan-Vorlage und das Anleitungs-Video dazu. Das gibt es sonst nur im Kurs!

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Die Idee von Papyrus Autor

Die Hersteller von Papyrus hatten ursprünglich eine tolle Software entwickelt, die ein Datenbanksystem und ein Textverarbeitungsprogramm vereinte. Im Laufe der Zeit und vor allem durch ihren Kontakt zum Bestseller-Autor Andreas Eschbach, programmierten sie weitere Funktionen speziell für Autoren. Nach ein paar Jahren entschieden sie, sich komplett auf diese Nische zu konzentrieren und sind seither ganz für uns Autoren da.

Das heißt auch, dass Papyrus Autor einen deutschen Support hat und es ständig weiterentwickelt wird. Auf der Internetseite findest du ein Forum, in dem du Fragen stellen oder bestimmte Themen nachlesen kannst. Das alleine ist schon ein großer Vorteil gegenüber den vielen anderen Softwares vom amerikanischen Markt.

10 Tipps, um richtig guten Dialog zu schreiben

Dialog, also wörtliche Rede, findet statt, wenn zwei oder mehr Menschen bzw. Figuren sich unterhalten. So weit, so klar. Aber wenn du Dialog für deinen Roman schreibst, ist das normalerweise keine treue Wiedergabe von „echtem“ Dialog. Es ist künstlich bzw. Kunst. Was kannst du also beachten, um diese Dialoge sinnvoll und gut lesbar zu schreiben?

Deine Projekt-Idee

Egal, ob du an einem Roman, einem Sachbuch oder einer wissenschaftlichen Arbeit schreibst, Papyrus Autor unterscheidet verschiedene Projektarten und du wählst das für dich passende Projekt mit drei Mausklicks aus. Das Programm legt automatisch die Dateien zu deinem Projekt in einem Ordner an. Schon kannst du loslegen!

Du hast andere Dateien, in denen du zusätzliche Informationen zu deinem Projekt  gespeichert hast und öffnest diese jedes Mal parallel zu deinem Projekt? Eine sehr nervige und zeitaufwendige Arbeit. Eigentlich wolltest du doch gleich mit dem Schreiben beginnen. Was wäre, wenn du dein Projekt öffnest und alle dazugehörigen Dateien automatisch mit erscheinen? Super, nicht wahr? Mit Papyrus Autor verknüpfst du dein Projekt mit den zusätzlich gewünschten Dateien. So werden beim Öffnen deines Projekts auch diese Dateien automatisch aufgerufen.

1. Denkbrett

Zu Beginn deines Romans kommt das Sammeln von Ideen, auch Brainstorming genannt. Du notierst dir alles Wichtige mit Stichwörtern auf Karteikarten oder Zetteln. Und dann fliegt diese Zettelei herum. Geht es später an die Umsetzung deiner Ideen, findest du die eine wichtige Notiz nicht mehr wieder. Oder schlimmer, das schnell aufgekritzelte Stichwort kannst du kaum mehr entziffern. Kennst du das auch?

Mit dem Denkbrett gibt Papyrus Autor dir ein Hilfsmittel an die Hand, um alle deine Ideen zu sammeln, zu sortieren und darzustellen. In Form einer Mindmap hältst du deine wichtigen Gedanken fest. Mit wenigen Klicks kannst du die einzelnen Elemente verschieben, Verbindungen markieren oder wieder verwerfen. Egal, ob du nur deine Gedanken sortieren oder dein Figurenensemble festhalten möchtest, das Denkbrett hilft dir dabei.

Mit einem Klick auf das entsprechende Symbol wechselst du von deinem Text zum Denkbrett, um eventuelle Änderungen sofort anzupassen oder Beziehungen von Figuren zueinander zu überprüfen.

Absolut genial: Du kannst damit zum Beispiel auch deine Romanidee planen. Indem du Denkbrett-Gruppen in deinen Text ziehst, entstehen dort automatisch Titel, Szenentitel, Kommentare oder Ereignisse. So sind Denkbrett und Text dann direkt miteinander verbunden!

2. Klemmbrett und Notizzettel

Papyrus beinhaltet noch mehr Funktionen, um deine vielen „Schnipsel“ zu organisieren. Damit kein Gedanke verloren geht und der Schreibfluss nicht groß unterbrochen wird, haben die Entwickler von Papyrus Autor das Klemmbrett und die Notizzettel entworfen. Neben deinem Text befindet sich ein sogenanntes Klemmbrett. Hier ist Platz für deine Gedanken, nicht mehr benötigte Sätze/Absätze (Textleichen) oder Bilder, die du später eventuell noch verwenden möchtest. Mithilfe von Notizzetteln „klebst“ du diese an das Klemmbrett. Sieht aus wie eine Pinnwand mit Post-it's. Reicht dir ein Klemmbrett nicht aus, kannst du noch weitere Klemmbretter hinzufügen. Sie erscheinen als Reiter, die du umbenennen kannst. Ich lege mir hier gern mehrere Klemmbretter an: eines für Textschnipsel, eines für „To Do's“ und eines für „wilde Ideen“ (damit diese raus dürfen, mich aber nicht vom Schreibfluss abhalten).

Die erwähnten Notizzettel kannst du auch in deinem Text verwenden. Für mich sind sie immer sehr hilfreich, wenn mir noch ein Begriff oder eine Recherche-Frage im Kopf herumspuken. Ich öffne schnell ein Notizzettel an der Stelle und schreibe es auf. So ist mein Kopf wieder frei und ich kann mich wieder auf das Schreiben konzentrieren.

3. Zeitstrahl

Auch eine Zeitleiste, eine sogenannte „Timeline“, brauchst du nicht mehr mühsam aufzeichnen oder als Wäscheleine, bestückt mit Karteikarten, über den Schreibtisch hängen. Papyrus Autor bietet dir die Möglichkeit, einen Zeitstrahl für dein Schreibprojekt anzulegen. Es ist eine grafische Übersicht über deine Geschichte, an der du die zeitliche Reihenfolge, sowie deine Handlungsstränge überprüfen kannst.

Schön ist auch, dass du im Zeitstrahl unterschiedliche Figuren bzw. Perspektiven anzeigen lassen kannst. So hilft sie wirklich dabei, den Überblick zu behalten. Diesen Überblick erhältst du aber auch in dem genialen Organizer, auf den ich noch zu sprechen komme.

4. Figuren-Datenbank

Papyrus Autor ermöglicht es dir, zu jedem angelegten Projekt eine dazugehörige Figuren-, Orte- und Dinge-Datenbank anzulegen. Hier hältst du alles zu deinen Figuren, deinem Setting oder auch zu bestimmten Gegenständen fest, die in deinem Roman eine wichtige Rolle spielen. Selbst Bilder können abgespeichert werden. Es gibt Formulare, die dir beim Ausfüllen helfen (z.B. ein Figurensteckbrief), aber dir genug Freiraum für individuelle Eintragungen bieten.

Während des Schreibens kannst du Angaben, z.B. zu einer deiner Figuren, schnell und einfach überprüfen. Denn alle von dir angelegten Figuren in der Datenbank werden in deinem Text automatisch farblich als Link hinterlegt. Klickst du den Namen an, landest du in dem dazugehörigen Figurensteckbrief.

Schreibst du eine Serie? Super, dann spare Zeit, in dem du einfach deine Figurensteckbriefe in dein neues Projekt übernimmst.

5. Recherche-Funktion

Eine weitere geniale Funktion ist die Recherchehilfe von Papyrus. Du kannst Text oder Bilder aus dem Internet einfach in deinen Text (oder in den Navigator) ziehen und es wird automatisch ein Eintrag in einer Recherchedatenbank dazu angelegt – mit allen wichtigen Infos: Seitentitel, Link zur Seite, Datum der Recherche, dem Text oder Bild mit Bildschreibung. So hast du auch endlich eine sortierte Datei für all dein Recherchematerial.

Solltest du einen Sachtext mit Zitaten schreiben, kannst du vorab einmal definieren, wie zitiert werden soll und dann aus der Recherchedatenbank heraus das Zitat wählen und in den Text einfügen. In ähnlicher Weise kannst du auch ein Quellenverzeichnis erstellen.

1.    Dialoge schreiben mit spezieller Figurensprache
Du hast sicher gute Figuren für deinen Roman konstruiert. Wie traurig wäre es, wenn in deinem Dialog dann versehentlich all deine Figuren klingen, wie duselbst? Das passiert leider nämlich häufig.
Achte darauf, dass deine Hauptfigur genau so spricht, wie eben nur sie sprechen kann. Woran erkennt man sie wieder, wenn man nur den Dialogtext lesen könnte, ohne zu wissen, dass sie gerade geredet hat? Hat sie Lieblingsworte? Wie ist ihr Wortschatz? Flucht sie viel? Gibt es bestimmte Satzbauten, die für sie typisch sind? Unterbricht sie andere ständig oder sich selbst? Wie sieht es mit der Aussprache, der Betonung oder Akzenten aus? Stottert sie vielleicht sogar?
Denke aber bitte daran, nicht zu übertreiben. Sonst wirkt der Dialog schnell überzogen und ist nicht mehr gut lesbar. Aber eine Sprechweise, die für deine Figuren charakteristisch ist, ist für deine Geschichte wie das Salz für die Suppe! Lass es nicht weg!

2.    Guter Dialog charakterisiert die Figuren
So wie deine Figur durch ihre spezielle Sprechweise wiedererkennbar sein soll, so sollte sie auch etwas über die Figur verraten – am besten so, dass du es gar nicht groß in deiner Geschichte erwähnen musst. Aus welcher Region kommt deine Figur? Aus welchem Millieu? Ist sie gut gebildet? Arm? Ist sie introvertiert oder ein Draufgänger?
Gleiche Aussage, anderer Sprecher:
„Ey, schmeiß rüber man!“
„Würden Sie mir bitte das Salz reichen?“
Natürlich ist das überspitzt, macht aber hoffentlich klar, dass man an der Wortwahl schon unglaublich viel von der Figur erkennt. Nutze das!

3.    Dialog, wie der Schnabel gewachsen ist (Entglisch, Dialekt etc.)
Einen Dialog zu lesen, wie er im wahren Leben vorkommt, wäre sehr anstrengend. Ständiges verhaspeln, nicht abgeschlossene Sätze, ins Wort fallen, viel Umgangssprache ... Es kommt also auf die Mischung an.
Dialog soll natürlich klingen, ist aber immer eine Kunstform. Am wichtigsten bleibt, dass der Leser nicht aus dem Lesefluss fällt. Spricht eine Figur zum Beispiel Englisch, so müsstest du jetzt ja eigentlich auf Englisch weiterschreiben. Aber dein Leser liest gerade einen deutschen Roman. Macht also keinen Sinn.
Du kannst das lösen, indem du nur ein oder zwei englische Worte einfügst, dann aber auf Deutsch weiterschreibst. Du kannst aber auch erklären, dass deine Figur auf Englisch antwortet. Auch was Dialekt angeht, kannst du das so lösen.
„Wonderful!“, antwortete sie auf Englisch. „Diesen Ausflug werde ich nie vergessen!“
Oder:
„Nei, nei. Bei uns zieh’n Sie Puschen an. Ihre schmutzigen Äppelkähne bleiben schön da draußen!“ Sie deutete auf Friederikes ausgetretene Schuhe und dann auf den Treppenabsatz vor der Haustür.

4.    Dialog schreiben – wie geht das formal
Auch wenn Romanschreiben selten etwas mit dem zu tun hat, was wir mal in der Schule gelernt haben, bei der Zeichensetzung ist das Gelernte dann doch wichtig. Aber, oh je, dann gab es ja auch noch die Rechtschreibreform und seither ist alle etwas anderes. Damit es keine Unsicherheiten mehr gibt, hier die korrekte Schreibweise. Da lohnt es sich, die richtige Schreibweise einmal richtig zu verinnerlichen. Dann muss man später deutlich weniger korrigieren.

Jeder neue Sprecher erhält eine neue Zeile.
„Hallo“, sagte er.
„Wie geht’s dir?“, fragte sie.
„Mir geht es gut.“
„Mir geht es auch gut“, erwiderte sie.
Falsch: „Mir geht es auch gut.“, erwiderte sie.
 
Das Komma folgt nach den Anführungszeichen und vor fragte/sagte/antwortete etc.! Aber Punkt, Ausrufezeichen und Fragezeichen stehen innerhalb der Anführungszeichen.
Wenn ein „sagte er/sie“ folgt, muss ein Komma nach den Anführungszeichen stehen. Das gilt auch, wenn ein Ausrufezeichen oder Fragezeichen im Dialog vorkommen. Aber Achtung: Einen Punkt am Ende der gesprochenen Worte setzt man nur, wenn fragte/sagte/antwortete etc. nicht folgt.

Prüfe, ob der Sprecher der Dialogzeile klar erkenntlich ist. Wenn nicht, erwähne ihn namentlich.
„Hallo“, sagte Matthias.
Oder noch besser:
„Hallo.“ Matthias hob zur Begrüßung die Hand. Dazu aber mehr unter Punkt 10 „Bühnenaktion“

5.    Dialoge schreiben mit sagte, fragte, antwortete, erwiderte
Damit kommen wir zu einem der häufigsten Probleme, die ich kenne:
Die Schule hatte ich ja schon erwähnt. Was man dort lernt, ist leider nicht immer sinnvoll fürs Romanschreiben. So auch die Übung, möglichst unterschiedliche „Inquitformen“ zu verwenden. Gemeinst ist, dass man viele Varianten von sagte und fragte verwendet, wie flüsterte, schrie, plapperte, zischte usw.

Das ist aber totaler Quatsch für den Roman!

In einem Roman geht es nicht darum, zu zeigen, wie gut man sich ausdrücken kann. Es geht nur darum, den Leser zu begeistern und mitzuziehen. Und das bedeutet, dass er in den meisten Fällen nicht wissen muss, wie etwas gesagt wurde, sondern was!
Das Tolle an sagte, fragte, antwortete, erwiderte ist: Man überliest es und konzentriert sich weiter voll auf das, was gesagt wurde. Natürlich gibt es seltene Fälle, in denen es Sinn macht, den Fokus auf das Wie zu legen. Zum Beispiel, wenn jemand aufschreit, obwohl er leise sein sollte, oder überraschend piepsig redet, obwohl da er ein Muskelprotz ist.
Falls du es nicht glaubst, dann zähle mal in beliebten Romanen nach, wie oft da auf zwei, drei Seiten „sagte“ steht. Wenn es dir trotzdem missfällt so oft „sagte“ zu schreiben, dann warte Punkt 10 ab. :-)

Und noch ein Tipp am Rande: Man kann nicht etwas lächeln oder lachen, das sind keine Verben des Sagens.
Falsch: „Das ist aber lieb“, lächelte sie.
Richtig: „Das ist aber lieb.“ Sie lächelte.

6.     Subtext für gute Dialoge
Subtext ist das, was zwischen den Zeilen steht. Also das, was gemeint ist, aber nicht ausgesprochen wird. Ein tolles Mittel zum Manipulieren von Figuren, aber auch, um Missverständnisse und Komplikationen hervorzurufen.
Klassiker sind so etwas wie:
„Findest du nicht auch, es zieht hier?“
Formal gesehen ist die Aussage: Ich finde, es zieht. Und die Frage: Du auch?
Der Subtext könnte aber sein: Mach doch bitte mal das Fenster zu.
Anderes Beispiel:
„Ich gehe jetzt spazieren.“ Klare Aussage.
Der Subtext könnte sein: „Deine letzte Chance mitzukommen! Los, entscheid dich um und komm doch mit!
Wunderbar zu beobachten sind auch Subtexte bei Verhören in Krimis. Beim Klassiker wird der Subtext vom Verhörten auch mal ausgesprochen:
„Wo waren Sie am Freitag um 13.00 Uhr?“
„Wie, bin ich jetzt ein Verdächtiger? Verdächtigen Sie mich etwa?“
In Liebesromanen kann ein Dialog mit Subtext schön zu Komplikationen führen, weil das was mittels Subtext gesagt wurde, beim Empfänger leider nicht ankam.
Subtext bereichert Dialoge ungemein, macht sie spannend und würzig.

Übung: Versuche dir in Romanen und auch gern Filmen mal bewusst zu machen, was die Aussage in einem Dialog ist und was eigentlich gemeint war.
Kontrolliere auch gern schon von dir geschriebenen Dialog mal daraufhin, ob du Subtext verwendest.

7.    Drama, Baby! Gute Dialoge haben ein Ziel und Konflikt
„Guten Morgen.“
„Morgen.“
„Magst du ein Ei?“
„Heut lieber nicht. Danke.“

Hm. Nicht so wirklich spannend. Es passiert nichts, ist alltägliches Geplänkel und ja, lass es einfach weg! Du musst nicht jede Kleinigkeit aus dem Leben deiner Figuren erzählen. Das ermüdet nur!
Wenn es wichtig ist, kannst du es zusammenfassen: Am Morgen begrüßte er sie und bot ihr an, ein Frühstücksei zu kochen.
Hm. Lass es lieber weg! ;-)
Oder pepp es auf. Baue einen Konflikt ein. Baue immer einen Konflikt ein! Ich übertreibe:
„Guten Morgen.“ Sein Grinsen hing kalt in seinem Gesicht.
„Morgen.“ Sie hätte aus dem Badezimmerfenster klettern sollen. Warum nur war sie hier heruntergekommen? Aber sie wusste die Antwort auch schon. Sie konnte noch immer nicht glauben, dass gestern passiert war, was passiert war.
„Magst du ein Ei?“
Sie hielt die Luft an. „Heut lieber nicht. Danke“, flüsterte sie leise. Er wusste, dass sie hochgradig allergisch auf Hühnereiweiß reagierte. Nun war sie sich sicher; sie wäre besser aus dem Badezimmerfenster gelohen.

Ach ja, mit Konflikt meine ich übrigens nicht den dritten Weltkrieg oder eine Morddrohung. Ein Konflikt ist ein Ziel mit Hindernissen. Frage dich also immer, was für ein Ziel hat deine Figur hier und was steht ihr im Wege. Dann findest du auch ganz einfach die Konflikte.

8.    Kein langweiliger Schlagabtausch, sondern Handlung vorantreiben
Damit sind wir auch schon am 8. Punkt, der auch heißen könnte: Streiche jeden überflüssigen Dialog.
Woran erkennst du nun überflüssigen Dialog? Streiche ihn (haha), dann weißt du es! Fehlt nichts, bleibt er gestrichen. Fehlt etwas, dann frage dich trotzdem, ob du den Dialog wirklich brauchst oder ob eine Zusammenfassung nicht besser wäre. Statt eines ellenlangen Schlagabtausches, in der zwei Figuren versuchen, einen Termin zu finden, kannst du auch knapp schreiben: Es dauerte eine geschlagene Stunde, bis Melanie endlich nachgab und einem Termin am Donnerstagnachmittag zustimmte.

Ein Konflikt war sogar vorhanden, aber der Dialog über die Terminsuche hat nicht die Handlung vorangetrieben. Das sollte guter Dialog aber immer! (Ok., manchmal darf Dialog auch nur eine Figur charakterisieren oder unterhalten, wenn er witzig ist.)

Achte darauf, dass deine Dialoge immer mit deiner Geschichte zu tun haben und diese in Schwung hält. Wenn deine Geschichte sich um die Aufklärung eines Mordes dreht, dann sollte sich der Dialog nicht um die Schwimmstunden des sechsjährigen Detektivs drehen. Es sei denn, es ist eine Taktik vom Detektiv und hat damit wieder etwas mit dem Fall zu tun.

Dialoge bringen Abwechslung und Lebendigkeit in einen Text. Vermeide jedoch seitenlangen Schlagabtausch und füge ab und an einen erzählerischen Text ein.

9.    Kein Infomüll in den Dialog packen!
Nutze bitte niemals unüberlegt Dialoge dafür, Informationen an den Leser zu vermitteln. In den allermeisten Fällen wirkt das total unnatürlich und der Leser spürt die Absicht vom Autor. Damit ist aber der ganze Lesegenuss im Eimer.
Das liest sich dann etwa wie eine amerikanische Werbeverkaufssendung:
„Oh schau mal Wiebke. Wenn ich hier an dem Hebel ziehe, dann bewegt sich da oben ein Rad.“
„Wow Richard, das ist ja spannend!“
„Wiebke, da, da! Jetzt löst sich der Riemen!“
„Nein!“
„Doch!“ (Ok., ich übertreibe wieder ;-))

Wenn der Leser für den Verlauf der Geschichte unbedingt wissen muss, wie die Maschine funktioniert, verpacke das Thema entweder in einen Konflikt oder fasse es zusammen.
Einen Konflikt könntest du erzeugen, wenn du Richard versuchen lässt, seinem Chef die Maschine zu erklären, weil sein Job davon abhängt. Er hat sie verbessern können, was sein Chef aber noch gar nicht verstanden hat. Sein Chef denkt dagegen, dass Richard schuld an der zu langsamen Produktion sei.
Eine Zusammenfassung könnte so lauten: Richard betätigte den Hebel wie jeden Morgen. Die Maschine ratterte los, das Zahnrad löste den Riemen und startete die Produktion. Richard kannte jeden Mechanismus im Inneren des Kastens auswendig. ...

10.    Die Bühnenaktion für den perfekten Dialog
Etwas verknappt: Wenn du ein Drehbuch schreibst, schreibst du fast nur Dialog. Der Zuschauer wird aber viel mehr sehen, nämlich auch die Bühnenausstattung und vor allem die Handlung des Schauspielers – das nenne ich die „Bühnenaktion“. Das sind alles Dinge, die du als Romanautor in deine Geschichte schreiben muss, damit das „Kopfkino“ beim Leser startet. Vielleicht erscheint dir das jetzt als aufwändig, aber genau darin liegt ja auch ein Reiz vom Romanschreiben, oder? Außerdem kannst du es auch noch für die Königsdisziplin beim Dialogschreiben nutzen:

Schreibe nicht, wer etwas sagt (sagte er), sondern zeige, was derjenige macht!
So sparst du dir das ewige „sagte“ und zeigst dem Leser gleich, was wo passiert. Automatisch weiß der Leser auch, wer gerade gesprochen hat. Tatata! Die perfekte Lösung!

Ein Beispiel gefällig?
Sabine durchwühlte ihre Handtasche nach dem Autoschlüssel. „Wo ist das Miststück?“
„Jetzt bleib mal locker!“ Anton lehnte sich an das Auto und fing an, sich eine Zigarette zu drehen.

Das waren die 10 wichtigsten Tipps, um gute Dialoge zu schreiben.

Wenn du magst, kommt hier noch eine Übung: Untersuche den Dialog in deinen Lieblingsbüchern. Wie haben die Autoren es dort gelöst? Gefällt dir das? Wenn ja, warum? Finde gern auch einen Roman, in dem dir der Dialog nicht gefallen hat. Woran lag es?
Du kannst dir auch Filme anschauen und den Dialog darin untersuchen. Was wird gesagt, was ist wirklich gemeint? Wie sieht also der Subtext aus? Und was wird nicht gesagt, sondern durch die Schauspieler dargestellt (was müsstest du also zum Dialog noch schreiben)?

Einer meiner Lieblingsfilme ist übrigens „Von Löwen und Lämmern“. Sowohl inhaltlich schätze ich den Film sehr, aber besonders in Bezug auf Dialog bin ich fasziniert. Es gibt drei Erzählstränge und nur einer beinhaltet filmtypische „Action“. Die beiden anderen finden zu 90% in jeweils einem Raum statt. Einmal sitzen sich ein Professor und ein Student in einem Minibüro gegenüber, das andere Mal eine Journalistin und ein Senator in dessen Büro. Und dann wird geredet! Und geredet! Und geredet! Und ich bin jedes Mal gefesselt! Fasziniert! Gefangen!
Definitiv sehenswert!

Viel Erfolg mit deinen Dialogen! Hast du Fragen? Zu welchem Schreibtyp gehörst du? Fällt es dir leicht, mit dem Dialog zu starten, schreibst du vielleicht sogar zu viel? Oder brauchst du etwas Anlauf?
Helfen dir die Tipps hier im Artikel? Schreib mir hier einen Kommentar!

6. Navigator

Der Navigator ist die Inhaltsangabe deiner Geschichte, die neben deinem Text angezeigt wird. So hast du immer den Überblick, wo du dich in deiner Geschichte befindest. Du kannst hier Ereignisse, Szenen und Kapitel anlegen, verschieben und löschen.

Jede Veränderung im Navigator wirkt sich sofort auf deinen Text aus. Beispiel: Verschiebst du eine Szene, dann wird diese komplette Szene (mit allen geschriebenen Wörtern) in deinem Text automatisch an exakt die gewünschte Stelle verschoben. Ja, genau! Kein umständliches markieren mehr! Einfach die Struktur mit einem Klick verändern! Herrlich!

Der Navigator ist auch mit der Figurendatenbank gekoppelt und zeigt dir an, wo sich in den einzelnen Szenen und Kapiteln dein Figurenpersonal aufhält.

Durch einen Klick auf das entsprechende Symbol kannst du den Navigator ausschalten und dich voll und ganz auf das Schreiben konzentrieren. Genauso schnell ist er auch wieder aufrufbar, wenn du Angaben überprüfen möchtest.

Hier kannst du auch den Status für deine einzelnen Szenen oder Kapitel festhalten. Eine Szene ist fertig, eine andere muss überarbeitet werden und bei wieder einer überlegst du, ob du sie ganz löschen sollst. Du kannst jedem Element im Navigator ein Symbol hinzufügen (dazu außerdem auch noch eine Farbe und den Textstil z.B. in fett ändern). Auch so siehst du auf einen Blick, wo du was noch bearbeiten willst.

7. Organizer

Der Organizer ist ein bisschen wie der große Bruder vom Navigator. Er zeigt dir alle relevanten Eckdaten deiner Geschichte auf einen Blick: Handlungsstränge, Figuren, Zeiten, Internetrecherchen, Informationen, Szenen, Kapitel und vieles mehr. Alles, was du zuvor angelegt und geschrieben hast, wird hier zu einer perfekten Übersicht vereinigt.

Der Organizer beinhaltet auch eine Textstatistik. Eine gute Möglichkeit, deine Textmenge in den einzelnen Szenen/Kapiteln zu überprüfen. Hier kannst du perfekt deine Geschichte planen und umbauen.

Der Organizer ist als komplette Übersicht so konzipiert, dass du die Kontrolle über dein Mammut-Projekt behältst. Er ist dein roter Faden. Ich liebe den Organizer!

Geschenk für dich

Ich habe dir auch noch etwas mitgebracht: Meine persönliche Roman-Plan-Vorlage – die aber natürlich nur zusammen mit der Software Papyrus Autor funktioniert. Dazu gibt es auch noch ein Erklärvideo, in dem ich dir zeige, wie ich diese Vorlage verwende. Die Vorlage arbeitet mit dem Navigator und dem Organizer. Darin sind Szenen und Heldenreise-Stationen bereits angelegt, so dass du deinen Romanaufbau direkt hineinarbeiten kannst.

Beides kannst du dir hier kostenlos herunterladen.

Papyrus Autor

Hol dir kostenlos die Papyrus-Vorlage für deinen Roman!

Hier gibt es als Geschenk für dich die Roman-Plan-Vorlage und das Anleitungs-Video dazu. Das gibt es sonst nur im Kurs!

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8. Texte sichern

Du arbeitest an deinem Text und formulierst einige Passagen um. Nach einer Weile stellst du aber fest, dass dir der vorherige Text doch besser gefallen hat. Leider wurde schon alles automatisch gesichert und überschrieben. Was nun? Papyrus Autor bietet ein umfangreiches Angebot von Back-up-Versionen an. Auf diese zeitlich gestaffelten Sicherheitskopien (mit Datum-und Zeitangabe) kannst du jederzeit zurückgreifen. Ganz ohne Probleme und ohne große Panikattacken! Zu Beginn deines Projekts legst du deine individuellen Back-up-Versionen fest. Ganz so, wie du es brauchst.

closeup of a pencil eraser correcting a mistake

9. Stilanalyse und Duden Korrektor

Mit dem Duden Korrektor hat Papyrus Autor die beste Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für die deutsche Sprache integriert.

Und nun kommt der absolute Hammer: die Stilanalyse. In Zusammenarbeit mit dem Bestseller-Autor Andreas Eschbach hat Papyrus Autor eine einzigartige Stilanalyse entwickelt. Mithilfe dieser Stilanalyse wird es dir leichter fallen, an deinen Formulierungen zu arbeiten und ihnen den letzten Schliff zu geben! Eventuelle Stilschwächen werden dir angezeigt. Nun ist es an dir, abzuwägen, ob du die markierten Sätze ändern möchtest. Die Stilanalyse ist kein MUSS, sondern soll dich nur auf potenzielle Stilschwäche hinweisen. Was könnte deinen Text eventuell besser machen?

Vor mehr als zehn Jahren saß ich wirklich noch mit Textmarkern über meinen Texten und habe händisch viele Seiten lang zum Beispiel Adjektive und Adverbien oder Füllworte markiert. So habe ich mein Schreiben analysiert und meine Texte entschieden verbessern können. Mit Papyrus Autor reicht ein Klick und ich bekomme genau das markiert, was mich gerade interessiert! Dann entscheide ich, was bleiben darf und was gestrichen oder umformuliert werden muss.

Auch Doppelungen werden im Rahmen der Stilanalyse angezeigt. Der umfangreiche Thesaurus, der gleich zwei Synonym-Wörterbücher beinhaltet, hilft dir schnell, eine Formulierungsalternative für deine Dopplungen zu finden.

Und allein nur hierfür lohnt sich Papyrus Autor!

10. Zielvorgabe

Du hast einen festen Abgabetermin für dein Projekt? Oder du willst täglich eine bestimmte Anzahl von Wörtern, Sätzen oder Seiten schreiben? Mit der Zielvorgabe, die du individuell eingeben und aktivieren kannst, kontrollierst du den Stand deines Projektes. Vorgeben kannst du den Abgabetermin, die Anzahl der Seiten, Wörter, Anschläge oder Zeilen. Beim Öffnen deines Projekts erhältst du eine Erinnerung, in der angezeigt wird, wie weit du bist. Während des Schreibens wird dir dein Fortschritt farblich angezeigt.

Für manche Autoren ist die Zielvorgabe eine Spielerei, für mich ist sie eine richtig sinnvolle Unterstützung, um mein Ziel im Auge zu behalten. Es kann dein persönlicher Erfolgsmelder und Motivator sein.

11. Normseiten

Normseiten sind die „Währung“ im Literaturbetrieb. Sobald du mit einem Coach, Lektor oder Verleger zusammenarbeiten willst, ist es sinnvoll, deine Texte in Normseiten abzuliefern. Das macht die Texte einschätzbar und zeugt von Professionalität. (Hier erfährst du mehr zur Normseite)

Die Umwandlung deines Textes in Normseiten kann mit anderen Textverarbeitungsprogrammen echt mühsam sein. So oft sind dann doch nicht 30 Zeilen da, sondern nur 29 und wo stellt man das jetzt nochmal anders ein? Bei Papyrus Autor ist das mit einem Klick abgeschlossen. Endlich kein kompliziertes Umformatieren mehr!

Du brauchst dich also auch nicht zu Beginn deines Projekts auf ein Format festlegen. Schreibe deinen Text, so wie es dir optisch gefällt (Schrift, Größe etc.). Ein Klick und du siehst sofort, wie viele Normseiten dein Text lang ist und kannst ihn fertig formatiert abschicken.

12. Dateiformate und Export

Wenn wir schon beim Thema Abschicken sind ... Papyrus Autor arbeitet mit einem eigenen Dateiformat, das sich .pap nennt. Der Vorteil daran ist, dass es sehr klein ist und extrem absturzsicher, auch bei sehr, sehr langen Texten. Aber nicht viele Coaches, Lektoren, Agenten und Verleger arbeiten damit. Also musst du deinen Text umformatieren, um ihn weiterreichen zu können. Aber auch das geht ganz leicht.

Jede Papyrus Datei kannst du in ein Open-Office-, MS Word-Format, in eine PDF oder in die gängigen E-Book-Formate (mobi und epub) verwandeln. Die Firmeninhaber kooperieren mit allen größeren Dienstleistern auf dem Markt, damit du dein Projekt problemlos als E-Book oder PDF weiterleiten kannst.

Klasse ist auch, dass du vorm Umwandeln einige Einstellungen treffen kannst, damit nur das später angezeigt wird, was jemand anderes auch sehen soll. Hast du Kommentare, Notizzettel oder Geistertext (Text, den du ausgeblendet hast, statt ihn zu löschen, weil du ihn vielleicht später nochmal brauchst) in deinem Projekt, kannst du entscheiden, dass diese Elemente nicht exportiert werden sollen. In deiner Ursprungsdatei bleibt alles so, wie du es brauchst, aber Externe sehen nur den ausgehfeinen Text.

13. Arbeite immer und überall

Bist du viel unterwegs? Oder schreibst du lieber von Zuhause? Egal, ob du im Zug sitzt, im Urlaub bist oder auf dem Sofa. Du kannst jederzeit und überall auf dein Recherchematerial, deine Ideensammlung oder deine Texte zugreifen, ohne ordnerweise Papier mit dir herumzutragen. Papyrus Autor ermöglicht es dir, dein Projekt zusätzlich in einer Cloud abzuspeichern. So ist es dir möglich, von verschiedenen Geräten, egal ob Laptop, iMac oder Computer, an deiner neusten Version zu arbeiten.

Die Autoren-Software ist aber auch so klein, dass du sie bequem auf einen USB-Stick speichern und auf verschiedenen Computern nutzen kannst.

Und noch Vieles mehr ...

Die Klemmbretter und Symbolleisten sind individuell anpassbar. Als Beispiel: Verziere dein Klemmbrett mit einem motivierenden Bild oder Spruch. Und schon hast du einen persönlichen Arbeitsplatz, der dich zum Schreiben einlädt, auch wenn es mal nicht so läuft.

Meine Symbolleisten sind je nach Arbeitsschritt eingerichtet und abgespeichert. Fürs Planen und Recherchieren benötige ich andere Icons als für das Schreiben und Überarbeiten. Glücklicherweise können mehrere Symbolleisten abgespeichert werden. Kein nerviges Zusammensuchen der Icons. Alles hat seinen festen Platz.

Du kannst auch verschiedene Arbeitsmodi definieren. Möchtest du ganz ablenkungsfrei schreiben, wählst du den Vollbildschirm-Modus. Und auch hier kannst du ganz viel individualisieren und speichern.

Es gibt auch eine Dialog-Funktion, die alles in deinem Text ausblendet außer den Dialogen. Eine super Möglichkeit, deine Dialoge zu überprüfen. Oder die Lesbarkeitsanalyse, die dir farblich eine Analyse deiner Absätze bietet – für Belletristik, Sachbuch oder Fachbuch.

Natürlich kannst du wie in jedem üblichen Textverarbeitungsprogramm Grafiken einfügen, die Änderungsnachverfolgung einstellen, Kommentare anlegen, eine mehrseitige Ansicht wählen, Seitenzahlen einfügen usw.

Ach, es gibt noch so viele unzählige Nutzungsmöglichkeiten, die hier alle aufzuzählen, sprengt einfach den Rahmen. Aber vielleicht habe ich bei dir die Neugierde geweckt und du möchtest für dich Papyrus Autor entdecken und ausprobieren. Dafür kannst du dir eine kostenlose Demo-Version unter https://www.papyrus.de/ herunterladen.

Für alle, die Papyrus Autor im vollem Umfang nutzen und sich die Einarbeitung in die komplexe Software vereinfachen möchten, biete ich einen Videokurs an. In diesem Kurs lernst du den Umgang mit Papyrus Autor Schritt für Schritt in deinem Tempo bequem an deinem Schreibtisch oder auf dem Sofa.

Und wer weiß, vielleicht kommst du ja auch zu dem Entschluss, dass Papyrus Autor dein technischer Schreibbuddy ist, den du nicht mehr missen möchtest.

Tipp zum Schluss

Ich benutze übrigens nur noch Papyrus Autor! Ja, wirklich: kein anderes Textverarbeitungsprogramm! Wenn du dir die Autorensoftware holst, dann wähle dieses doch am besten auch als dein Standard-Textverarbeitungsprogramm. Dann werden zukünftig alle deine Dateien mit dieser Schreibsoftware geöffnet (statt mit deinem bisherigen). Dadurch arbeitest du viel intensiver mit der Software, lernst viel schneller alle Funktionen und kannst dein Schreibprojekt und alle anderen Texte noch besser schreiben.

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Schreibprojekt!

Herzlich,
Jurenka

Papyrus Autor

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Hier gibt es als Geschenk für dich die Roman-Plan-Vorlage und das Anleitungs-Video dazu. Das gibt es sonst nur im Kurs!

Mit Eintrag deiner E-Mail-Adresse hier erlaubst du mir, deine personenbezogenen Daten zu erheben, zu speichern und zu nutzen und dir in unregelmäßigen Abständen Schreibtipps, Infos und Werbung für meine Kurse zu schicken. Selbstverständlich gehe ich mit deinen Daten vertrauensvoll um und du kannst jederzeit diese Erlaubnis widerrufen! Hinweise zu der von der Einwilligung mitumfassten Erfolgsmessung, dem Einsatz des Versanddienstleisters Active Campaign, Protokollierung der Anmeldung und deinen Widerrufsrechten erhältst du in unserer Datenschutzerklärung. Herzlich, Jurenka

Über den Autor:

Jurenka Jurk ist selbst Romanautorin, ihr Roman ist bei Weltbild erhältlich. Aber hauptsächlich unterrichtet sie mit Leidenschaft und viel persönlicher Betreuung, wie man Romane schreibt. Sie hat 2009 den Studiengang „Kreatives Schreiben“ an der IB Hochschule Berlin abgeschlossen und seither mehr als 200 angehende Autoren Schritt für Schritt bei ihren Schreibprojekten begleitet. www.schreibfluss.com

2 thoughts on “Papyrus Autor

  • Alexandra9. April 2019 at 12:35

    Ich kann dir, liebe Jurenka, nur voll und ganz zustimmen. Papyrus Autor ist ein tolles Programm! Welches jahrelang bei mir ungenutzt auf den Rechner schlummerte. Erst dein genialer Videokurs hat mir alle Vorzüge des Programmes gezeigt. Auf eine sehr verständliche Art und Weise erklärst du Schritt für Schritt die Anwendung der verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten. Jederzeit kann ich auf deinen Kurs zurückgreifen, sobald ich nicht mehr weiter weiß. So erspare ich mir das stundenlange Suchen im Handbuch oder das ständige Ausprobieren. Du hast mir Papyrus Autor so nah gebracht, dass ich kein anderes Schreibprogramm mehr nutze. Egal, ob ich einen Brief schreibe oder an meinem Romanprojekt arbeite. Papyrus Autor und dein dazugehöriger Videokurs ist aus meinem Alltag nicht mehr wegdenken.

    Reply
    • Jurenka9. April 2019 at 20:45

      Oh wow, danke dir liebe Alexandra . Das freut mich wirklich riesig! Ja, ich nutze ja auch nur noch Papyrus – für alles. Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg weiter mit deinem Schreiben!
      Herzlich,
      Jurenka

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